Hausaufgabenbetreuung in der Moschee ist erfolgreich
Von Werner Schneider am 6. März 2009 08:51 Uhr
EMSDETTEN Nach einem Jahr Hausaufgabenbetreuung in den Räumen der Moschee der türkisch-islamischen Gemeinde am Grevener Damm zeigen sich bereits beachtliche Erfolge. Es werden zurzeit rund 30 Schüler mit Migrationhintergrund betreut. Voller Stolz und mit Überzeugung erzählen die Schüler Ali und Burac, dass sich ihre Zeugnisnoten aufgrund der Hausaufgabenhilfe um zwei bis drei Punkte verbessert haben.

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Die Hausaufgabenbetreuung in der Moschee wird sehr gelobt.
Foto: Archiv
Herbert Perick, der als beliebter Betreuer ehrenamtlich zur Verfügung steht, erklärt in aller Bescheidenheit: "Ich mache das, um meine Freizeit sinnvoll zu gestalten." In einer Präsentation führte Yasemin Alca die Vielschichtigkeit der Hilfeleistungen vor.

Schreiben und Spielen

Dabei geht es nicht nur darum Lesen, Schreiben, Rechnen, Naturkunde und Sprachen zu vermitteln, sondern es werden auch Spiele, Tanz und kleine Ausflüge eingeflochten.

Dank an die Stadt

Die Verantwortlichen der Türkisch-islamischen Gemeinde, der Imam Hasan Yalcin, und der Vorsitzende Ucan Murat haben in einer Feierstunde ihren Dank ausgedrückt. Dieser ging an die Stadt Emsdetten, vertreten durch Bürgermeister Georg Moenikes und Erika Leuteritz. Mit im Boot ist die evangelische Kirchengemeinde mit den Pfarrern Rainer Schröder und Volker Rotthauwe als Kreisjugendpfarrer. "Auslöser des Projektes Hausaufgabenbetreuung war in 2008, dass Vertreter des Vereins für Integration und Bildung die Notwendigkeit von Jugendarbeit erkannten", erläuterte Schröder. Besonderer Dank galt natürlich den Honorarkräften Yasemin Alca und Herbert Perick.

Bildung als Schlüssel

Diesen Dank verdeutlichte Moenikes mit den Worten: "Der Schlüssel für eine fruchtbare Zusammenarbeit und ein gutes Zusammenleben mit Migranten ist die Bildung. Ein guter Schulabschluss ist wichtig als Rüstzeug für einen erfolgreichen Lebensweg." Den Appell von Perick, die Hausaufgabenbetreuung reichlich zu nutzen, konnten alle Verantwortlichen und Eltern nur unterstreichen.

Zu Gast in der Moschee
Von Erich Ortmeier am 5. September 2008 15:57 Uhr
EMSDETTEN Sie wirken gelassen und scheinen alle Zeit der Welt zu haben, die ehrenamtlichen Helfer um Imam Yalzin von der Emsdettener Moschee. Seit dem Morgengrauen hat niemand von ihnen etwas zu sich genommen. Keine Speise, kein Getränk – nicht einmal Wasser. Sie haben Hunger und Durst. Das verraten sie auch ihren Gästen um Georg Moenikes.
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Beim Fastenbrechen ist die Stimmung gelöst.
Foto: Erich Ortmeier
Der Bürgermeister, Pfarrer Rainer Schröder von der evangelischen Kirchengemeinde sowie Vertreter von Rat und Verwaltung sind am Vorabend des Freitags um 20 Uhr zum so genannten Fastenbrechen im Ramadan – dem islamischen Fastenmonat – in die Räume der Moschee am Grevener Damm eingeladen.

Tagsüber wird verzichtet

Erst nach Sonnenuntergang wird gegessen. Die Muslime üben seit Monatsbeginn tagsüber Verzicht. Bis zum Beyramfest – dem Abschluss der Fastenzeit – am Dienstag, 30. September, fasten die Gläubigen, wie Musa Atalay betont. Er und weitere Anwesende tragen gegen 20.15 Uhr das Essen auf. Bis hin zur Nachspeise und alkoholfreien Getränken wird gleich alles auf den langen Tisch gestellt. Lediglich die Jogurtsuppe wird an einem Nebentisch ausgegeben. 

Beim Sonnenuntergang gibt es eine Dattel

Beim Sonnenuntergang gibt es für Gastgeber wie Gäste eine Dattel. Danach greifen alle zum Löffel und genießen die leckere Suppe, die mit gestoßenem Getreide, Kichererbsen und fritierten Minzeblättchen auf den Tisch kommt. Dazu wird Brot gereicht, das auch zu den folgenden Speisen gegessen wird. Verschiedene Fleischgerichte aus der osmanischen Küche sind vorbereitet, dazu Reis, ein würziger Salat und ein scharf gewürzter Gemüsetopf.

Auf Knoblauch haben die Köchinnen verzichtet

Gastgeber wie Gäste lassen sich die Leckereien schmecken. Auf Knoblauch haben die Köchinnen – wohl auf Rücksicht auf die Gäste – verzichtet. Und dennoch: „Man fühlt sich gleich zurückversetzt in den Urlaub in der Türkei“, lobt Georg Moenikes.
Der Bürgermeister streicht die guten Beziehungen zu den türkischen Mitbürgern und zum Verein zur Förderung der Integration und Bildung, der sich in der Moschee zusammengefunden hat, heraus. „Solche Treffen wie heute tragen zur Integration bei“, teilt Moenikes mit. 

Einladung zum Stadtfest

Er lädt die türkischen Mitbürger gleich im nächsten Satz zum Emsdettener September vom 26. bis 28. September ein. Einmal, weil im Rahmen des Stadtfests die Tage der ausländischen Mitbürger gefeiert werden, aber auch, weil das Bahnhofsgelände mit dem neuen Chojnice-Platz auf der Ostseite insgesamt übergeben wird. Imam Yalzin entschuldigt sich gegen 22 Uhr. Ihn zieht es in den Gebetsraum. Hier haben sich bereits verschiedene Gläubige getroffen, um aus dem Koran vorzulesen. „Auch das gehört bei uns zur Fastenzeit dazu“, erklärt Musa Atalay.

Die Gäste verabschieden sich

Später am Abend wird der Imam ebenfalls aus dem Koran zitieren und auch zu den Gläubigen sprechen. Auch die Gäste verabschiedenen sich. Sie danken für einen sehr schönen Abend. Die Gastgeber danken für den Besuch, sprechen gleich die Einladung aus, 2009 im Ramadan wieder an einem Fastenbrechen teilzunehmen. Doch auch sonst sei jeder Emdettener eingeladen, die Räume der Moschee auch unangemeldet zu besuchen. Das trage auch zur Integration zwischen den Kulturen bei. 



Ferienspaß für Mädchen in der Moschee
Von Erich Ortmeier am 11. Juli 2008 14:46 Uhr
EMSDETTEN "Jungen haben immer Spaß. Mädchen sollten ihn auch haben", erklärt Hatice Atmaca. Die Studentin der Sozialpädagogik bereut während der Ferien dreimal die Woche islamische Schülerinnen auf dem Gelände der Moschee am Grevener Damm.

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Spaß wollen und sollen sie haben, die Mädchen, die von Hatice Atmaca (4.v.r.) während der Ferien an der Moschee betreut werden.
Foto: Erich Ortmeier
Und die Mädchen haben Spaß. "Gestern haben wir die Jungen beim Kickern geschlagen", erklärt eines breit grinsend. "Ja, aber die haben danach Revanche genommen", ergänzt eine andere Schülerin. Doch Spaß gemacht hat es allen sieben Mädchen, die sich am Donnerstagnachmittag eingefunden haben.

Tapetenrolle und Power-Painting

Power-Painting steht auf dem Programm. Ob auf Malblock oder Tapetenrolle - die Programmauswahl kommt an. Mit Begeisterung sind die Schülerinnen dabei. Der Altersunterschied zwischen Grundschülerinnen und Achtklässlern spielt dabei keine Rolle. Es entstehen interessante Arbeiten. Konzentriert sind die Jugendlichen bei der Sache.

Praktikum bei der Stadt

Hatice Atmaca, die in Emsdetten geboren wurde und zurzeit ein Praktikum bei der Stadt absolviert, kennen die Schülerinnen schon lange. Bis zu den Sommerferien war sie in der Hausaufgabenhilfe engagiert. Englisch und Mathe sind hier ihre Schwerpunkte. Doch die Studentin bietet auch Hilfestellung an, wenn es um Probleme mit der deutschen Sprache geht.

Spannende Angebote für Mädchen

Und da Abwechslung und Spaß nicht für Jungen reserviert ist, kam sie auf die Idee, für die Mädchen spannende Angebote während der Ferienzeit zu organisieren. "Unterstützt werden wir dabei von der evangelischen Kirchengemeinde", lobt Atmaca. Die Farben für das Power Painting etwa werde bezahlt. "Das ist toll und eröffnet uns neue Möglichkeiten", freut sich die Studentin über das soziale Engagement über Religionsgrenzen hinweg.

Abwechslung vom Alltag

Auch in den nächsten Wochen geht es spannend weiter, verspricht Hatice Atmaca. Sie hat das Ferienangebot aus Basteln, Malen und Spielen zusammengestellt, das viel Abwechslung vom  Alltag bietet. Und das gefällt den Jugendlichen. Man kann es an den glänzenden Augen erkennen. Und natürlich hoffen sie, die Jungen beim nächsten gemeinsamen Kickern wieder zu schlagen. Ansonsten aber wollen sie lieber unter sich sein: "Jungen sind doch meistens doof."

Die Moschee öffnet ihre Tür
Von Ericht Ortmeier am 21. Mai 2008 08:11 Uhr
EMSDETTEN Neugier ist erwünscht, wenn sich in den nächsten Tagen Türen öffnen, hinter die man oft nicht blicken kann.


„Alle Emsdettener sind eingeladen, nicht nur die türkischen Mitbürger“, erklärt Imam Hasan Yalcin von der Moschee, Grevener Damm 60. Von Donnerstag, 22 Mai, bis Sonntag, 25. Mai, lädt er zu Tagen der offenen Moschee ein. Und natürlich sei neben türkischen Leckereien auch wieder für ein attraktives Unterhaltungsprogramm gesorgt.

Rundgang durch die Räume
Wer mehr über die muslimischen Mitbürger und deren Glauben erfahren möchte, der wird bei einem Rundgang durch die Räume der Moschee viele Informationen erhalten.

Schnell zum Kickerturnier anmelden

Wer möchte, kann sich ab sofort zum Kickerturnier anmelden, das ebenfalls von Donnerstag bis Sonntag angeboten wird. Das ist direkt in der Moschee, Grevener Damm 60, oder aber unter Tel. 94 30 22 beim Verein zur Förderung der Integration und Bildung möglich, der im Moscheegebäude seine Räume hat. Der Erlös der Veranstaltung wird direkt an den Verein weitergeleitet, damit der unter anderem die Hausaufgabenhilfe für türkische Schüler finanzieren kann.




Besondere Aktionen

„Wir haben an jedem Tag zwischen 11 und 22 Uhr besondere Aktionen, zu denen wir die Emsdettener Mitbürger einladen möchte“, betont Iman Yalcin. Er weiß, dass es sich lohnt, den türkischen Mitbürgern in der Moschee einen Besuch abzustatten.

Vorbereitungen laufen auf vollen Touren

Auf vollen Touren laufen die Vorbereitungen. Die Frauen sind damit beschäftigt, türkische Spezialitäten vorzubereiten, die ab Donnerstag stets angeboten werden. Da gibt es verschiedene Leckereien vom Grill, verschiedene Gemüse und natürlich als i-Tüpfelchen türkische Kuchen. Wer die probiert hat, findet sie einfach unwiderstehlich.

Seilziehen und Joghurt-Rennen

Auch für die jüngeren Besucher haben die Mitglieder des Integrations-Vereins tolle Angebote vorbereitet. Das beginnt beim Seilziehen, geht über Joghurt-Rennen bis zu einem Apfel-Wettessen. „Wer kommt, sollte sich am Eingang gleich informieren, was angeboten wird“, so der Imam. Wer danach ein wenig Abwechslung möchte, der kann sich eine Diashow und kleine Filme aus dem Alltag in der Emsdettener Moschee ansehen.



Moslems und Christen beten gemeinsam
Von Erich Ortmeier am 17. Mai 2008 07:26 Uhr
EMSDETTEN Verständigung beginnt im Kleinen. Das erlebten jetzt die Kinder in der Annette-von- Droste-Hülshoff-Schule.
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Christen und Muslime beteten am Freitag bei der Abschlussfeier der religiösen Tage der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule gemeinsam. Erstmals hatte sich auch Iman Yalzin (r.) von der Emsdettener Moschee während dieser Woche mit eingebracht.
Von Erich Ortmeier

Sie glauben an einen Gott. Doch beten Katholiken, Protestanten und auch Muslime nur selten gemeinsam zu ihrem Gott. Am Freitag in der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule war das anders. Zum Abschluss der religiösen Tage beteten Vertreter aller drei großen Religionen gemeinsam zu ihrem Gott, feierten ihn und stellten sich gegenseitig Inhalte ihres Glauben vor.

"Türen öffnen"

"Türen öffnen - online mit Gott" war das Motto der vergangenen Tage, in denen Christen und Moslems viel Neues über den jeweils anderen Glauben erfuhren. Erstmals hatte die Schulleitung auch Imam Yalzin von der Emsdettener Moschee gewinnen können, sich mit einzubringen. Er gestaltete den "Anfangsimpuls" in der Moschee, der an das Thema heranführte und in dem es vornehmlich um das Beten ging. Dazu werden unterschiedliche Hilfsmittel eingesetzt, erfuhren Schüler wie Erwachsene gestern beim gemeinsamen Abschlussgebet in der Eingangshalle der Schule. Da gibt es Perlen, Gebetswürfel, Gebetsrollen, Weihrauch, Gebetsmauer und die Hodga, die Gebetskette der Muslime.

Gemeisames Abschlusslied

Einig waren sich alle Teilnehmer der religiösen Tage, dass Gott die ganze Welt in seiner Hand hält, und das sangen sie daher gemeinsam zum Abschluss. 

Die Moschee öffnet ihre Tür
Von Ericht Ortmeier am 21. Mai 2008 08:11 Uhr
EMSDETTEN Neugier ist erwünscht, wenn sich in den nächsten Tagen Türen öffnen, hinter die man oft nicht blicken kann.


„Alle Emsdettener sind eingeladen, nicht nur die türkischen Mitbürger“, erklärt Imam Hasan Yalcin von der Moschee, Grevener Damm 60. Von Donnerstag, 22 Mai, bis Sonntag, 25. Mai, lädt er zu Tagen der offenen Moschee ein. Und natürlich sei neben türkischen Leckereien auch wieder für ein attraktives Unterhaltungsprogramm gesorgt.

Rundgang durch die Räume
Wer mehr über die muslimischen Mitbürger und deren Glauben erfahren möchte, der wird bei einem Rundgang durch die Räume der Moschee viele Informationen erhalten.

Schnell zum Kickerturnier anmelden

Wer möchte, kann sich ab sofort zum Kickerturnier anmelden, das ebenfalls von Donnerstag bis Sonntag angeboten wird. Das ist direkt in der Moschee, Grevener Damm 60, oder aber unter Tel. 94 30 22 beim Verein zur Förderung der Integration und Bildung möglich, der im Moscheegebäude seine Räume hat. Der Erlös der Veranstaltung wird direkt an den Verein weitergeleitet, damit der unter anderem die Hausaufgabenhilfe für türkische Schüler finanzieren kann.




Besondere Aktionen

„Wir haben an jedem Tag zwischen 11 und 22 Uhr besondere Aktionen, zu denen wir die Emsdettener Mitbürger einladen möchte“, betont Iman Yalcin. Er weiß, dass es sich lohnt, den türkischen Mitbürgern in der Moschee einen Besuch abzustatten.

Vorbereitungen laufen auf vollen Touren

Auf vollen Touren laufen die Vorbereitungen. Die Frauen sind damit beschäftigt, türkische Spezialitäten vorzubereiten, die ab Donnerstag stets angeboten werden. Da gibt es verschiedene Leckereien vom Grill, verschiedene Gemüse und natürlich als i-Tüpfelchen türkische Kuchen. Wer die probiert hat, findet sie einfach unwiderstehlich.

Seilziehen und Joghurt-Rennen

Auch für die jüngeren Besucher haben die Mitglieder des Integrations-Vereins tolle Angebote vorbereitet. Das beginnt beim Seilziehen, geht über Joghurt-Rennen bis zu einem Apfel-Wettessen. „Wer kommt, sollte sich am Eingang gleich informieren, was angeboten wird“, so der Imam. Wer danach ein wenig Abwechslung möchte, der kann sich eine Diashow und kleine Filme aus dem Alltag in der Emsdettener Moschee ansehen.


Offene Moschee in der Emsstadt
Von Erich Ortmeier am 19. März 2008 18:01 Uhr
EMSDETTEN Mit türkischen Speisen verwöhnen wollen die Mitglieder des Vereins zur Förderung der Integration und Bildung die Emsdettener im Rahmen der Tage der offenen Moschee von Samstag bis Ostermontag, 22. bis 24. März.
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Frauen des Vereins zur Förderung der Integration und Bildung bereiten schon erste Speisen für die am Samstag beginnenden Tage der offenen Moschee vor. Ortmeier

Die Damen haben bereits am Mittwoch in der Moschee, Grevener Damm 60, damit begonnen, erste Spezialitäten vorzubereiten. Vom Döner bis hin zu Baklava, türkischen Torten und anderen Süßigkeiten gibt es ein breites Angebot an Leckereien, die an Ostern eine Alternative zu Eiern sein können.

Alle Emsdettener sind herzlich eingeladen

Ein Hauch von Orient weht schon jetzt durch die Küche, in der die Vorbereitungen für die einzelnen Speisen getroffen werden. "Wir laden alle Menschen aus Emsdetten ein, uns zu besuchen, um auch mehr über unsere Religion, den Islam, zu erfahren", erklärt Iman Hasan Yalcin. Er weist darauf hin, dass auch der Islam Jesus, den Sohn Marias, kennt. Er sei einer von vielen Propheten.

Täglich elf Stunden offene Tür

Mehr zum Thema Islam gibt es von Samstag bis Ostermontag täglich zwischen 10 und 21 Uhr im Innenhof des Moscheegebäudes. Dort wird auch ein kleiner Basar aufgebaut, auf dem türkische Waren zum Kauf angeboten werden. Der Erlös der dreitägigen Veranstaltung dient unter anderem zur Finanzierung der Hausaufgabenbetreuung islamischer Schüler in den Moscheeräumen.


Tage der offenen Moschee
Von Ricarda Schnieder am 24. März 2008 15:31 Uhr
EMSDETTEN Während die Christen ihr Osterfest begingen, luden auch die Muslime dazu ein, mit ihnen zu feiern und ihre Religion näher kennen zu lernen.
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Iman Hasan Yalcin und andere Gemeindemitglieder führten über die Ostertage Gäste durch die Moschee, berichteten dabei über das Beten und erläuterten Bräuche aus ihrer Religion.
Foto: Ricarda Schnieder
Das Osterwochenende über hatte die Moschee auch für Andersgläubige geöffnet. Neugierige Blicke waren ausdrücklich erwünscht. An drei Tagen wurden die Besucher durch die Gebetsräume für Männer und Frauen geführt, und auch der Waschraum wurde gezeigt.

Gebet und Bräuche erläutert

 Die muslimischen Gemeindemitglieder berichteten dabei über das Beten und erläuterten Bräuche aus ihrer Religion.
Seit 1974 besteht die muslimische Gemeinde mittlerweile in Emsdetten. Erst seit 1995 jedoch wird das Gebäude am Grevener Damm 60 als Moschee genutzt. Sie ist täglich geöffnet, und auch Iman Hasan Yalcin ist anwesend, um mit der Gemeinde zu beten.
 
Bis zu 60 Gläubige beim Freitagsgebet

Zum traditionellen Freitagsgebet erscheinen meist 50 bis 60 Gläubige, berichtete er bei einer Führung.
Das Gemeindehaus der Muslime beherbergt auch eine Hausaufgabenbetreuung. Hierfür und für weitere caritative Aufgaben ist der Erlös aus einem kleinen Wohltätigkeitsbasar bestimmt.

Delikatessen und ein Basar nach der Führung
 

Nach der Führung durch die Moschee konnten die Gäste türkische Spezialitäten probieren. Vom bekannten Döner über gegrillte Spieße und türkische Torten war für jeden Geschmack etwas dabei. Auf einem kleinen Basar wurden typische Waren aus der Türkei angeboten.